Rennen auf den Straßen:D

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    • Spawn schrieb:

      da habe ich auch ein bsp.

      kumpel von mir ist mit Rex in der 70er Zone mit 187kmh geblitzt wurden (2spurig, baulich von einander getrennt,frei, sommer).
      strafe wäre gewesen 1200€, 7pkt, 4 Monate bus
      Baulich getrennt, immerhin...

      Hab sowas mit 17 live erlebt. Landstraße, schnurgerade an der Ausfahrt des örtlichen Freibades vorbei. 70 eben wegen der Ausfahrt. Wegen Botanik schlechte Sicht.

      Motorradfahrer ca. 180+ , kein Blitzer. Autofahrerin hat ihn nicht oder zu spät gesehen. Crash auf Höhe linkes Vorderrad, Vorderwagen wird komplett zerlegt und teilweise abgerissen. Motorrad fliegt knapp an der voll besetzten Bushaltestelle vorbei. Motorradfahrer klatscht auf die Straße und noch irgendwo gegen, sofort tot. Straße sieht aus wie Schlachtfeld, Schock und weiche Knie bei allen Augenzeugen. Fahrerin ist für Monate nicht fähig ein Fahrzeug zu führen (war Fahranfängerin).

      Das hat mich noch vor dem Führerschein davon überzeugt, das Limit nicht zu sehr zu überschreiten. Zu krass sowas vor eigenen Augen zu erleben.

      Ist jetzt 18 Jahre her und wirkt offenbar immer noch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Captain ()

    • Der Punkt ist doch der: Am Ende war er tot, egal ob es verboten war oder nicht. Deswegen finde ich die Geschwindigkeitslimits außerhalb geschlossener Ortschaften irgendwie zwiespältig. Es bringt irgendwie kaum etwas. Wer es wirklich darauf anlegt, stirbt unter ungünstigen Bedingungen, egal ob da 70, 80 oder 90 irgendwo stand, wenn er mit 180 durch die Gegend rast.

      Warum sollte irgendwer wissen bzw. allgemeingültig festlegen können, mit welchem Fahrzeug ich unterwegs bin und wie schnell es die Kurve nehmen kann? Meinetwegen kann man ja Schilder aufstellen, die eine Geschwindigkeitsempfehlung aussprechen (man kann ja auf unbekannter Strecke nicht alles richtig einschätzen), aber mehr bringt es meiner Meinung nach nicht so richtig.

      Ja, ich weiß, dieser Denkansatz wird kontrovers gesehen...
    • Ich kann deiner Argumentation glaube ich jetzt nicht ganz folgen: Du meinst die Tempobeschränkungen bringen nichts, weil man trotzdem schneller fahren kann?
      Nach dem Motto: "Ich weiß selbst am besten, wie schnell ich mit meinem Auto hier fahren kann." ?

      Ich glaube da liegt ein Denkfehler vor. So kannst du vielleicht vorgehen, wenn du allein auf den Straßen unterwegs bist. Aber sobald die Chance besteht, dass da auch noch andere dir begegnen könnten, kannst du eben nicht mehr alles berechnen, einschätzen und aus Erfahrung und Können richtig machen.
      Ich denke jetzt z.B. an Begrenzungen bei Abzweigungen. Oft denkt man da "wieso muss ich jetzt 70 fahren, keine Sau unterwegs hier und ich schleich da durch". Der Zufall will es, dass dann jemand einbiegt, wenn du beim nächsten Mal mit 180 ankommst. Und du kannst dich fast darauf verlassen, der rechnet dann nicht damit, dass du im Tiefflug ankommst.
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      Durchschnittsverbrauch:
    • Das Beispiel mit 70 und Abzweig kenne ich nur zu gut, daran ändert aber die Geschwindkeitsbegrenzung als solche erstmal nichts* und es bremst auch den Motorradfahrer mit 180km/h nicht, wenn er nicht bremsen will.
      Ich meinte, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung als solche nichts bringt, also das Verbot schneller zu fahren. Ein Blechschild hält niemanden dabei auf, schneller zu fahren.

      Eben weil man unbekannte Strecken nicht einschätzen kann (da bin ich vollkommen d'accord), habe ich die Möglichkeit einer Geschwindigkeitsempfehlung genannt, um eine Hilfestellung zu geben.


      * Und genau wie du sagst, versteht's erstmal keiner. Da wäre meiner Meinung nach ein Schild "Achtung Abzweig, 1km, 70km/h" irgendwie besser. Bei so etwas fehlt immer die Verknüpfung, die ja sonst möglich ist (eine Geschwindigkeitsbeschränkung an eine bestimmte Gegebenheit zu knüpfen).
    • (Öfter) ein Begründung mit an zu schreiben, würde sicher was bringen. In oben genanntem Fall hätte der (war kein Ortskundiger) bei "70 gefährliche Einmündung" wahrscheinlich langsamer gemacht.

      Leider sind die Schilder kein gut gemeinter Ratschlag, sondern Gebote, um ein "friedliches" bzw. unfallfreies Miteinander zu ermöglichen.

      Mit dem im Hinterkopf halte ich mich mit einer Toleranz von plus zwanzig strikt daran. Mit dem Nebeneffekt dass Blitzer keinen richtigen Ärger sondern nur mal ne völlig harmlose Gebühr verursachen können.

      Richtig Feuer geben kann ich auf ausgesuchten Strecken, die nicht beschränkt, übersichtlich und auch bei max. 100 Sachen anspruchsvoll sind (Schwarzwald) oder auf ner Rennstrecke, was ich dieses Jahr auch auf jeden Fall machen werde (im Elsass recht erschwinglich).