Beiträge von Retrosic

    Rotory Engine ist halt schon eine schöne Sache. Finde es aber schade das an der Performence nicht so viel rauszuholen ist.

    Hat nix mitm Wankelmotor zu tun, bei nem RX-7 FD kannst Du z.B. legal und mit dem nötigen Kleingeld noch einiges an Leistung rausholen.

    Beim RX-8 allerdings nicht so viel.


    Ich denke auch, dass Dein Motor im RX-8 nicht mehr so lange halten wird wenn es der erste in dem Auto und schon 120 000 km gelaufen ist. Von daher kann ich den Gedanken nachvollziehen, gleich versuchen noch etwas raus zu holen, wenn man eh einmal dran muss.

    Allerdings sind 10k definitiv viel zu wenig.

    Vom Turboumbau werden Dir hier die meisten aus gutem Grund abraten. Gibt nur einen hier im Forum bei dem wohl ein einigermaßen haltbarer Umbau geglückt ist (der fährt allerdings kaum mit dem Auto, und das ganze hat mit Sicherheit deutlich mehr als 10k gekostet). Bei allen anderen hats nicht wirklich lang gehalten. In meinen Augen rausgeschmissenes Geld.


    Das einzige was Du machen lassen kannst, ist ein Porting und dazu passender Software. Aber auch hier musst Du bedenken, dass nur ein Steetport genauso haltbar wie der original Motor ist. Allein beim Halfbridgeport kannst Du schon mit deutlich reduzierter Haltbarkeit rechnen (aber in meinen Augen noch tragbar).

    Dazu brauchst aber einen neuen Motor, der danach gleich aufgemacht werden muss, weshalb das ganze Dich so ca. +/- 13.000,- kosten wird.


    Was Du auch bedenken musst, ist, dass der 231 PSer aufm Prüfstand "nur" zwischen 200 und 210 PS real hat. Mit Porting ist noch unklar wie viel Leistung am Ende raus kommt. Der Anbieter, der das macht sagt, dass der Motor dann so ca. Serienleistung (230 PS) hat, wieder andere gehen von ca. 250 PS aus. Mein Bruder lässt einen Halfbrigdeport machen... mal schauen ob wir mal zu einem Prüfstandslauf kommen ;)


    Auch wenn Du vielleicht was anderes erwartet hast aber mehr wirst Du legal und einigermaßen haltbar nicht hinbekommen. Sparen müsstest in jedem Fall noch. Da Du dann eh nen neuen Motor brauchst, kannst ja auch so lange fahren bis nix mehr geht und die Zeit nutzen zum Geld zurück legen ;)

    Damit verhinderst du keine Unfälle, du verursachst sie. Du bist dann einer von denen, die innerorts mit Lichthupe hinter mir sind, weil ich 50 mit Tempomat fahre. Und dann auch noch so dicht, dass ich die Lichthupe fast nicht mehr sehe und mich in einem lebensgefährlichen Manöver überholen. Das passiert nämlich, wenn Leute eigenmächtig Gesetze/Vorschriften (da haben sich schon Leute drüber Gedanken gemacht, die sich besser auskennen als du) missachten.

    Kurzum: Nein

    Das geht und das machen auch manche Kunden, die meinen, dass etwas nicht kaputt/vorschriftsmäßig sei oder es egal ist. Natürlich hat dann immer der (laut Kundenmeinung) Recht, der sagt, alles sei in Ordnung. Hatte ich noch neulich den Fall: Ein PKW ist bei mir durchgefallen wegen eines Mangels, bei dem der Kunde meinte, dass das noch nie einer vor mir geprüft hatte (der Kunde war immer bei der Konkurrenz) und es deswegen egal sei. Dann war er bei der Konkurrenz für eine neue HU und hat dort die Plakette bekommen, da es dort nicht geprüft wurde. Daraufhin hat der Kunde sich bei meinem Chef beschwert, welcher mir Rückendeckung gab und den Bericht des PI's verlangte, der die Plakette erteilt hatte, um den Vorfall zu melden, denn solche Prüfer schädigen den Wert der HU, sonst nichts.

    Ja ihr seid die größten und die besten... alle anderen Prüforganisationen und Standorte sind nur Pfuscher die nach Kundenwunsch prüfen... so ein Kappes! Bestes Beispiel vernünftiger Nachrüstkat beim RX-8, normalerweise dürfte man damit nicht durch die HU kommen, weil dem Ding ein E-Prüfzeichen fehlt.

    Du würdest mir die HU natürlich verweigern und ich geh zu nem anderen Prüfer, der mit mehr gesunden Menschenverstand prüft. Der gibt mir die Plakette und alles ist gut.

    Das schlimme daran ist, das ihr sogar noch so spießig und izig seid und sowas "verpetzen" würdet... Sorry, das ist Kindergarten und mimimi... aber wenns spaß macht... bitte.

    Nebenbei ists auch unprofessionelles, bzw. schwaches Auftreten beim (Ex)Kunden und nicht kollegial.

    Mit anderen Worten... Ich persönlich meide solche Menschen, die es nötig haben sich so aufzuspielen.

    Das ist das Problem, wenn man hoheitliche Aufgaben der freien Wirtschaft anvertraut. Kundenzufriedenheit vor hoheitlicher Verantwortung.

    Klar, das war in der DDR z.B. auch viel besser... sowas brauchen wir unbedingt wieder! Sorry für solche Aussagen kann ich kein Verständnis aufbringen.


    Warum macht der Gesetzgeber das dann nicht so, dass ich nur die "komplizierten" Sachen prüfe und der Rest machen Hobbyschrauber? Da steckt wohl was dahinter.

    Ja Du bist Wichtig! Und alle anderen nicht studierten Schrauber können gar keine Ahnung haben... geht ja gar nicht....

    Im Bezug auf "Bremsen ungleichmäßig": Dann nenne mir doch mal die Grenzwerte für verschiedene Bremsarten und wie man das prüft. Ich bin gespannt.

    Was will ich als Hobbyschrauber ohne Bremsenprüfstand denn mit Grenzwerten? Da werden ein paar Vollbremsungen gemacht, die Bremsanlage wenn nötig repariert und gut. Außerdem ises in unserer heutigen Zeit kein Problem die Grenzwerte im Internet zu finden (oder einfach in einer Werkstatt nachfragen. Oder beim TÜV selber anrufen und nachfragen). Du siehst, auch dafür muss ich nicht studiert haben und kann es trotzdem auf einem Bremsenprüfstand in einer Werkstatt beurteilen.

    Also ich muss auch sagen... Gute Arbeit was die Teile anbelangt. Aber optisch.... da gefällt er mir Serie besser.

    Offensichtliche Schrauben bei Radlauf und Kotflügel.... Geschmackssache... ich finds nicht schön. Wenn dann sollte das schon wie aus einem Stück geformt aussehen und die aufgesetzten Kanten gehen meiner Meinung nach gar nicht. Sieht halt wie einfach drauf geschraubt aus und fertig (was kein Kunststück ist, wenn man die Teile erstmal hat. Soll aber wohl so sein). Die original Rückleuchten finde ich auch 1000 mal schöner als diese langweiligen Dinger. Ganz zu schweigen von der Farbe...


    Aber gut, mir muss es ja nicht gefallen. Trotzdem ein seeehhr außergewöhnlicher (und für mich sehr seltsamer) Umbau. Interessant ;)

    Wie glaubwürdig ist denn der Vorbesitzer? Laut Deiner Beschreibung hört sich das nun mal schwer nach zu wenig Kompression an. Ich würde die auf alle Fälle noch mal messen (egal was der Vorbesitzer sagt).

    Sonst kann es schnell passieren, dass Du ewig an dem Auto rumdokterst und am Ende brauchst dann trotzdem nen neunen Motor/Rebuild. Daher mein Rat.... das erstmal zu überprüfen, ob das wirklich stimmt und er genug Kompression hat.


    Wie viele km ist das Auto denn schon gelaufen? Gab es schon mal einen Motorwechsel? Wenn ja, wie viel km hat der Motor jetzt unten?

    Stimmt, ist eigentlich logisch das dort der Nebel durch kann... sehr interessant! Rein theoretisch müsstest Du dann die Endrohre mit abdichten. Laut meiner Erfahrung braucht man auch gar nicht so viel Druck um eine Undichte im Ansaugtrakt zu finden. Ich nehme dafür z.B. so eine Handpumpe mit E-Zigarette (mangels Nebelmaschine). Druck baut dabei nicht viel auf aber man sieht es trotzdem recht gut wenn irgendwo etwas Nebel raus kommt (am besten noch mit einer Taschenlampe, damit erkennt man recht feinen Nebel noch recht gut).

    Ganz schöner Bullshit für Jemanden der ja immer angeblich so viel Ahnung hat.

    Ach naja, ich weis zwar nicht warum und wieso Du mich (anscheinend) nicht leiden kannst.... ist aber allein Dein Problem. Da kann ich nix für.


    Jedenfalls (um beim Thema zu bleiben) könntest Du ja auch erläutern, warum und was an dem Bullshit ist, was ich geschrieben habe (mich also berichtigen). Also was spricht gegen eine richtige Dichtung? Warum ist das Bullshit?

    Das ist doch dann für alle hier viel effektiver, als wenn Du einfach nur versuchst mich zu beleidigen und sonst nichts weiter kommt.

    Du missverstehst mich. Natürlich braucht ein Arzt einen Doktortitel etc. aber darum gehts nicht. Daher schrieb ich ja, dass das NUR!! das Vertrauen betrifft. Auch einem gelernten Arzt vertraut man nicht wenn er einen schlechten Job macht. Deshalb gibts schlechte und gute Ärzte (dem einen vertraut man mehr, dem anderen weniger - oder gar nicht), genauso wie es schlechte und gute TÜV-Prüfer gibt.

    Aber zu meinen, der Kunde müsse mir vertrauen und akzeptieren was ich ihm erzähle, bloß weil ich eine bestimmte Ausbildung habe, ist in meinen Augen nach wie vor arrogant bzw. lächerlich sowas zu glauben.

    Und hier widerhole ich mich auch gern noch mal: Mir als Kunde ises Sch... egal was und wie lange Du studiert hast! Wenn Du einen guten Job machst, dann freue ich mich natürlich (und vertraue Dir). Wenn Du aber nen schlechten Job machst, geh ich wo anders hin. So funktioniert der Markt nun mal. Ob Du es wahr haben willst oder nicht, es interessiert niemanden wie teuer, lange, gut und kostspielig Deine Ausbildung war. Wenn die Leute Dir nicht vertrauen (aus welchen Gründen auch immer) wars das, dann hilft Dir dein toller Abschluss auch nicht weiter.

    Wobei ich aber denke, dass das als TÜV-Prüfer nicht so ins Gewicht fällt, aber Kundenkontakt sollte man dann ehr vermeiden und es wäre wirklich besser, wenn die Leute bei der Empfangsdame bleiben ;)


    Oder ist Dir nicht auch schon mal aufgefallen, dass es manchmal Leute gibt, bei denen man sich fragt wie die das machen. Also wo man genau weis, dass sie fachlich eigentlich nicht wirklich viel drauf haben, aber trotzdem rennen die Leute ihnen die Bude ein. Das liegt meist daran, das diese Leute bekannt sind, dass sie von der Mehrzahl der Leute gemocht werden und ihnen aufgrund dessen viel Vertrauen entgegen gebracht wird.

    Du siehst, das ist nicht zu unterschätzen.

    Und auch hier interessiert es die Leute nicht ob dieser jemand eine auch so tolle Ausbildung abgeschlossen hat oder nicht. Sie mögen und vertrauen ihm, also wird auch gekauft. Während jemand anderes, der fachlich viel mehr drauf hat, sein Geschäft wieder aufgeben muss weil keiner bei ihm kaufen will. Weil kaum einer ihn kennt, viel weniger von den Leuten gemocht wird und daher auch kein großes Vertrauen da ist.


    Selber kann man sich ja ruhig etwas auf seinen Abschluss einbilden, vor allem wenn man ihn gut geschafft hat, das ist völlig ok (wenn man den Maßstab von sich selbst anlegt). Aber die restliche Welt interessiert das nicht. Denn es gibt tausende andere, die den gleichen Abschluss haben. Jetzt muss man sich Fragen stellen wie: Warum soll der Kunde ausgerechnet zu mir kommen? Was mache ich besser als alle anderen? Und wissen das meine Kunden überhaupt, was ich besser mache?... etc. Aber mein Abschluss und 1er Zeugnis spielt dann keine Rolle mehr - also warum darauf herumreiten und glauben, dass der Kunde auf Grund dessen irgendwas akzeptieren muss/sollte?

    Muss er nicht, er kann wo anders hingehen, sich zweit und dritt-Meinung von anderen Fachleuten (Konkurrenz) einholen. Tja und da wo er sich am besten aufgehoben fühlt, bleibt er, akzeptiert und vertraut.

    Und ganz ehrlich, ich find das geil und auch gut, dass das so ist.


    Verständlicher?

    Wenn das reicht, wofür sind wir da? Dann kann auch jeder selber seine Plaketten kleben, wenn er meint, dass sein Fahrzeug in Ordnung ist. Wo kämen wir da hin?

    Nuja, ein TÜV-Prüfer sollte schon mehr Fachwissen haben als der Haus und Hof-Schrauber. Aber wie ich schon sagte, die meisten, offensichtlichen Sachen kann der Hobbyschrauber ganz gut selbst einschätzen (auch ohne Studium). So Sachen wie Bremsen ungleichmäßig, Radlager, defekte Stoßdämpfer... etc.


    Das ganze jetzt mal auf meinen Beruf umgemünzt: Da kann der interessierte Hobbyschrauber auch mit einer Dichtheitsprobe beurteilen ob eine Klimaanalge dicht ist, ob der Verdichter sich komisch anhört, ob das Innengerät Strom bekommt etc. ... dafür muss der auch keine Ausbildung zum Mechatroniker für Kältetechnik gemacht haben.


    Deswegen würde ich ihm diese Kompetenz doch nie absprechen wollen. Das sind schließlich alles offensichtliche Sachen.


    Oder gar so arrogant daher kommen und meinen: Der hat eh keine Ahnung! Der soll mich meinen Job machen lassen und einfach akzeptieren was ich ihm sage.


    Daher bin ich der Meinung, dass ein Gespräch immer auf Augenhöhe stattfinden sollte. Auch wenn ich der Fachmann bin, muss ich meinen Kunden trotzdem ernst nehmen. Hat was mit Wertschätzung und sozialer Kompetenz zu tun.


    Und nicht: Weg da! Ich bin der große Macker mit der tollen Ausbildung! Mir egal was du Kunde laberst, akzeptiere was ich Dir gleich verkünde!"

    Ganz genau. 90 Prozent wollen einfach nur die Plakette, damit sie fahren dürfen. Dass das Auto repariert werden muss, obwohl es läuft, sehen dann viele nicht ein, denn das kostet Geld.

    Ist doch gar nicht wahr. In Deinem Kopf vielleicht, weil Du Deinen Kunden grundsätzlich zu misstrauen scheinst (die wollen alle was vor Dir verheimlichen und Du musst aufpassen alles zu finden...).



    Aha. Dann hast du also Maschinenbau/Fahrzeugtechnik studiert und die Ausbildung zum PI gemacht? Die meisten PI's sind darüber hinaus auch noch gelernte Kfz-Mecha(troni)ker. Kennst du die HU-Richtlinie? Kennst du die Rechtsgrundlagen unserer Arbeit? Es ist ein langer Weg zum PI und da nervt es halt, wenn ein Hobbyschrauber, der sich "ganz gut auskennt" meint, dass er alles besser weiß.

    Und auch hier wieder grundlose Unterstellungen. Die wenigsten Hobbyschrauber meinen alles besser zu wissen, ganz im Gegenteil. Im großen und ganzen haben gerade sie mehr Verständnis, eben weil sie sich auskennen... das redest Du Dir also auch nur ein.


    Ich muss im übrigen kein Maschinenbau studiert haben und auch keine HU-Richtlinie auswendig lernen um gewisse Sachen mit gesundem, technischen Menschenverstand beurteilen zu können. Wenn z.B. nen Radlager anfängt Geräusche zu machen, brauche ich keinen TÜV-Pfüfer der mir erklärt was alles passieren kann und warum ich damit keine Plakette bekomme... das weis ich selbst. Bei anderen Angelegenheiten ists doch ne feine Sache, wenn man einen "Fachmann" fragen kann... man lernt ja gerne dazu. Wenn allerdings die Antwort kommt: "Joa, das ist so, weil so die Vorschriften halt so sind..." sorry... dann fehlt die Fachkenntnis. Ein guter Grund den Prüfer zu wechseln.


    Man muss auch einfach mal akzeptieren, dass die Leute, die ihre Arbeit machen, das auch gelernt haben und deren Meinung einfach dann halt mehr wert ist.

    Definitiv Nein, dazu habe ich schon genug Beispiele gebracht, dass so eine Meinung und Einschätzung grundlegend "dämlich" sein kann. In der einen wie in der anderen Richtung. Eine Reifengröße, die auf dem Kfz nicht gefahren werden darf, nicht zu bemängeln ist auch eine herbe Fehleinschätzung, genauso wie Kleinigkeiten über zu bewerten.

    Eine Zweitmeinung ist bei sowas immer sehr sinnvoll. Hinzu kommt, dass auch ein PI nicht unfehlbar ist und auch Fehler machen kann (warum sollte ich sowas dann treudoof hinnehmen, wenn der darauf besteht und seinen Fehler nicht zugeben möchte? Dann geh ich halt wo anders hin. Wie soll ich so jemandem Vertrauen?)


    Und zum Vertrauen gehört kein Studium und keine Ausbildung, das ist völlig irrelevant. Vertrauen des Kunden erlangst Du nur durch Kompetenz und dem richtigen Auftreten. Denn mir als Kunden ises ehrlich gesagt sch... egal wie lange Du studiert hast. Ich möchte, dass Du gute Arbeit an meinem Auto machst und weist was Du da tust... (das Du halt einen guten Job machst und ich mich bei Dir gut aufgehoben fühle... dann komme ich auch immer wieder).


    Aber zu erwarten, dass der Kunde einem blind links vertrauen soll, bloß weil man eine ach so tolle Ausbildung absolviert hat, ist etwas zu viel verlangt (und klingt nebenbei auch ziemlich arrogant. So nach dem Motto: Ich hab die Weisheit mit Löffeln gefressen).


    Beispiel: Zu Dir nachhause kommt der Heizungspfuscher. Du merkst sofort, dass er recht unsicher an die Arbeit geht und wenn Du ihn nach technischen Sachen fragst kommen so Antworten wie: "Keine Ahnung wieso, aber eigentlich hab ich das so gelernt. Das macht man so." Würdest ihm voll und ganz Vertrauen? Hier könnte man auch sagen: Er hat das schließlich gelernt und selber (gesetzt den Fall), hat man keine Ahnung von der Materie. Würdest Du diesem Mann blind links vertrauen weil er mal Heizungsbauer gelernt hat? Oder hättest nicht wenigstens auch ein ganz klein wenig ein komisches Gefühl im Bauch?


    So und nun kommt der Quereinsteiger (er hat früher mal Bäcker gelernt) er ist selbstsicher mit Spaß an der Arbeit. Ihn kannste alles Fragen und bekommst kompetente Antworten, ob Du nun alles verstehst oder nicht, Du merkst, dass er weis wie es funktioniert und wovon er redet.


    Frage: Wie viel Wert ist hier die Ausbildung zum Heizungsbauer NUR!!! in Bezug auf das Vertrauen des Kunden?


    Somit muss ich gar nichts akzeptieren, bloß weil der Prüfer irgendwann mal was gelernt hat und kann seine Meinung auch anzweifeln wenn ich möchte bzw. ein komisches Gefühl dabei habe (warum nicht?)... Der kann mir ja viel erzählen.


    hatte ich schon mal die Diskussion wegen einem durchgerostetem Radlauf

    Wie man mit solchen Diskussionen umgeht und wessen Problem das ist, haben wir ja nun schon oft genug besprochen.

    Willst du mir jetzt fachliche Inkompetenz unterstellen? Ich habe auch andere Kollegen, die das nicht abkönnen. Ich bin halt kein extrovertierter Typ und kann das nicht ab, nebenher vollgequasselt zu werden; meine Friseusen zum Beispiel sind still, wenn sie mich bedienen, denn so bin ich nun mal.

    "Ich bin halt so" ist eine schöne Ausrede um sich nicht mit dem "Warum" beschäftigen zu müssen (meist ist die Grundmotivation dahinter nämlich Angst, also was unangenehmes, was man sich ungern eingesteht). Also Gründe warum es Dich und Deine Kollegen stört wenn jemand bei der Arbeit daneben steht könnten sein: Angst vor Fehlern (und sich dann weniger Wert fühlen, wenn man einen Fehler macht. Oder sich ertappt fühlen), Angst vor unangenehmen Fragen, Unsicherheit, allgemeine Unsicherheit im Umgang mit Menschen, Angst vor Ablehnung wenn man einen Mangel findet... diese Liste kann man ziemlich weit fortführen. Ich denke spätestens hier sollte klar werden, dass bei der Frage: "Warum möchte ich nicht, dass mir einer bei der Arbeit zuschaut?" "Ich bin halt so" Keine Antwort ist. Warum ist man denn so? Hat ja auch einen Grund warum man so geworden ist. Oder: weil mich das nervt, ich bin halt introvertiert... ist auch keine Antwort... warum ist es denn so? Was stört mich denn genau daran wenn der Kunde zuschaut? Warum habe ich dieses komische Gefühl dabei und woher kommt es?

    Aber wie gesagt, das ist viel zu persönlich und müssen wir hier auch nicht diskutieren.

    Man wird zeitlich unter Druck gesetzt und der Kunde denkt gleich, dass man was kaputt macht, weil man mit dem Montierhebel die Gummilager prüft. Da ist es besser, wenn man so etwas gleich aus dem Weg geht. Manche Kunden wollen einen auch gezielt ablenken.

    Warum bringt Dich ein Kunde, der neben Dir steht zeitlich unter Druck? Wie macht er das? Woher weist Du was der Kunde denkt? Das mit dem gezielt von Mängeln ablenken wollen, ist so grundsätzlich erstmal eine Unterstellung (Unterbewusst von Dir an Deinen Kunden).


    Du hast jetzt zum zweiten Mal meine Frage ignoriert: Was machst du, wenn ein Kunde sich in der Halle (einem Gefahrenbereich, den man eigentlich nur mit Sicherheitsschuhen betreten darf) verletzt?

    Ja, weil mir das zu kleinkariert gedacht ist. Die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering und selbst wenn, gibts ne Betriebshaftpflicht. Wenn bei uns jemand sein Pferd in Beritt gibt dann darf diese Person natürlich auch mit auf den Hof und ist versichert wenn was passiert. Könnte hier ja genauso argumentieren: Es soll nur mit dem Pferd gearbeitet werden, also darf der Mensch das Betriebsgelände oder den Stall nicht betreten... viel zu gefährlich... was wenn dem Besitzer etwas auf meinem Hof passiert, weil er irgendwo drüber stolpert und sich das Bein bricht (und mich dann anzeigt)? -> Betriebshaftpflicht.

    Sorry aber über sowas mach ich mir keine Gedanken weils an den Haaren herbeigezogen und völlig realitätsfremd/sinnfrei ist. Also man kann auch mal die Kirche im Dorf lassen.

    Ich bin Prüfingenieur und kein Verkäufer. Mir ist mein Fachgebiet und sachliches Erklären wichtig. Ich bin keine Führungskraft, etc. Ich arbeite mit Fahrzeugen, nicht mit Menschen

    Stimmt nicht so ganz. Unter Deinen Aufgabenbereich fällt mit Sicherheit auch Kundenkontakt. Ändert aber so oder so nichts an der Tatsache, dass es allein Dein Problem ist, wenn Du damit Schwierigkeiten hast. Liegt nicht an deinen Kunden. Denn die kannst Du nicht verändern, nur Dich, Dein Auftreten und wie Du mit Deiner Kundschaft umgehst. Du kannst also nur an Dir arbeiten, alles andere macht keinen Sinn.

    Du fährst dann auch wahrscheinlich 60 innerorts, weil 50 fahren "sinnlos" ist, stimmt's?

    Na klar, wenn es die Situation erfordert auch 70. Wenn ich damit z.B. einen Auffahrunfall vermeiden kann - wo ist das Problem?

    Recht ist nicht zum Hinterfragen da, das ist einfach so. Man kann dagegen klagen oder in die Politik gehen, aber so lange es so ist, ist es so. Ich bin der, der da seinen Kopf für hinhalten muss, wenn was schief geht.

    Ach welch große Bürde Dir armen Kerl auferlegt wurde.... Du bist also nichts weiter als ein armer Diener und Sklave unserer Gesetze? Oh je...

    Wo ist das Problem? Mach einfach deinen Job und gut (sind ja nun auch keine besonderen Leistungen oder sonst was, was von Dir verlangt wird. Schließlich hast Du das gelernt). Wenn Du damit Schwierigkeiten hast, solltest Du den Job wechseln.

    Der Elektriker hält genauso seinen Kopf hin wenn was passiert, der Zimmermann, Der Metallbauer, Statiker, Architekten... überall können Menschen sterben wenn was schief geht und diese Leute Fehler machen. Na und? Heulen sie deswegen so rum? Macht es denen das was aus? Nö, die machen einfach ihren Job und haben bestenfalls sogar noch Spaß daran.

    Noch ein Punkt, warum das Abbrechen nicht geht: Ein mögliches Ergebnis der Untersuchung ist "verkehrsunsicher". Dabei muss ich die Weiterfahrt des Fahrzeugs untersagen. Hierbei geht mein Bericht direkt zum Kraftfahrtbundesamt und dann zur Zulassungsstelle. Stell dir vor, dass ich eine geberstete Bremsleitung finde und der Kunde sagt: "Ich breche ab". In diesem Fall würde ich wirklich die Polizei rufen, um die Vollendung der HU und die Stilllegung des Fahrzeugs zu erzwingen.

    Na dann. Ganz toll! Kommt bestimmt auch wahnsinnig oft vor. Egal


    Im letzten Punkt gebe ich dir Recht: Manchmal kommt man sich bei Kundenkontakt echt vor wie Kindererziehung.

    Ne, gar nichts haste Verstanden. Es geht nicht darum seine Kunden oder irgendwen erziehen zu wollen (kannst Du auch gar nicht). Es geht um selbstsicheres, kompetentes Auftreten. Damit der Kunde vertrauen fassen kann und sich gut aufgehoben fühlt.

    Also anderes Beispiel:

    Fall 1: Du bist in einem brennenden Haus, der Feuerwehrmann kommt zu Dir und will Dich raus bringen. Er geht einen anderen Weg als Du ins Haus reingegangen bist, also sagst Du zu ihm: "Moment! Da geht es doch raus!" Feuerwehrmann: "Echt? Ok, da müsste ich eine Ausnahme machen! Ich weis nicht ob ich das machen kann... Wenn ich Dich hier nicht heil raus bekomme bin ich am Arsch..."


    Fall 2: Gleiches Prozedere, Du sagst: "Moment! Da geht es doch raus!" Der Feuerwehrmann schnappt Dich und bringt dich auf schnellstem und sicherstem Weg aus dem Haus. Das einzige was er vielleicht sagt ist: "Hier gehts lang!"


    Welchem Feuerwehrmann würdest Du mehr vertrauen und bei welchem würdest Du dich sicherer und besser aufgehoben fühlen? Der, der auf Dein rumdiskutieren eingeht oder der, der selbstbewusst, breitschuldrig seinen Job macht und weis wo es lang geht?


    Jetzt verstanden? Es geht nicht um den Kunden sondern um DICH!! Dafür musst Du im übrigen auch kein Sozialpädagoge oder sonst was sein (sind Feuerwehrmänner ja auch nicht ;) oder ein anderer Mensch werden. Ne, sowas kann man ganz einfach lernen (den Willen vorausgesetzt). Oder eben weiter rumjammern: "Ich muss immer so unbequeme Diskussionen mit den Kunden führen. Voll anstrengend! Daher lass ich sie lieber nicht zuschauen...", "Ist ja wie im Kindergarten" und allgemein denken die Kunden nur schlecht über mich und was ich an ihrem Auto mache, meine Arbeit. Und wollen vor mir etwas verheimlichen....

    Wie gesagt, Deine Kunden können nichts dafür das Du so drauf bist.


    Aber das ganze führt hier jetzt eh schon wieder zu weit.

    Zum Glück ists eh nen veralteter Thread :P

    Ist halt ne Typgeschichte.

    Ne, das ist nicht eine Frage des Typs. Es hat schon einen Grund, warum einem so etwas was ausmacht. Vielleicht nicht angenehm sich diese Frage zu beantworten, macht aber Sinn über sowas mal nachzudenken. Es hat in dem Fall jedenfalls nichts mit dem Kunden zu tun und ist auch nicht sein Problem, sondern das des Prüfers.

    Aber lassen wir das Thema.

    Es gibt übrigens keinen "TÜV-Prüfer". Es gibt Prüfingenieure, bzw. aaSoP's

    Aha....

    Muss ich aber, da ich mein Geld will nach erledigter Arbeit. Die Alternative wäre, direkt die Polizei zu rufen, Das soll leichter sein? Oder Vorkasse, aber das schreckt leider ab.

    Nö, das sind Fehler im Umgang mit Menschen, fehlende Führungsqualitäten, Fehler beim persönlichen Auftreten. Ok sowas lernt man in der Ausbildung nicht, ist aber letzt endlich auch Dein Problem an dem nur DU arbeiten kannst. Deine Kunden kannst Du nicht verändern.

    Auch ein Thema, das wir nicht vertiefen brauchen.

    Nochmal: Die HU ist hoheitlich, der PI führt sie stellvertretend für den deutschen Staat aus und ist amtlich vom jeweiligen Land betraut, dies zu tun. Es ist ein Verwaltungsakt. Ich gebe mal wieder, was uns in der Weiterbildung zum PI gesagt wurde: Die Möglichkeit, einen Verwaltungsakt einfach abzubrechen, kennt das deutsche Recht nicht.

    Fachliches Wichtigtuer bla bla. Nur weil es im Recht nicht drin steht/vorgesehen ist, heißt das nicht, dass es nicht möglich ist. Die Sachkundeprüfung für gefährliche Hunde ist z.B. auch ein Verwaltungsakt, den kann ich aber genauso abbrechen, und jemand anderes damit beauftragen. Denn auf der anderen Seite habe ich das Recht mir auszusuchen wem ich damit beauftrage und diesen Auftrag kann ich natürlich auch wieder entziehen und widerrufen. So würde ich das jetzt sehen.

    Fern ab von dem rechtlichen bla bla. Welchen Sinn sollte es machen eine HU auf biegen und brechen zu ende führen zu wollen obwohl der Kunde abbrechen möchte (und sogar bereit ist den vollen Preis zu zahlen)? Also Recht hin oder her, es macht keinen Sinn das so zu leben.


    Dazu kommt, dass wir unsere Arbeit über unsere Überwachungsorganisation abrechnen müssen. Heißt, dass ich, um das Geld zu verrechnen, einen HU-Bericht erstellen muss. Anders lässt unsere Software das überhaupt nicht zu. Und es kann nun mal keinen HU-Bericht geben, in dem steht: Prüfung wurde abgebrochen. Heißt: Geld für eine Prüfung zu nehmen, die abgebrochen wurde, geht einfach von meiner Software her gar nicht.

    Sorry, da muss ich echt lachen. Wessen Problem ist das jetzt wieder? Ist aber typisch deutsch. Und das typische deutsche Mindset ist (oder Grundeistellung): "Das geht nicht!"

    Und es geht deshalb nicht, weil es die Software nicht her gibt... find ich schon geil. :xD:

    Und da jetzt das Zitieren nicht mehr geht: Zu deinem "du wärst bei mir raus":


    Das lässt sich halt nicht immer vermeiden. Ich hatte neulich einen wütenden Rentner, der sich beschwert hat, dass ich seinen alten Anhänger wegen defekten Radlagern hab durchfallen lassen. Er sagte, dass er das Ding nur zweimal im Jahr benutzen würde und es deswegen egal ist. Ich sagte daraufhin, dass er das Ding 365 Tage im Jahr 24/7 vollbeladen benutzen darf und ich das auch so werten muss und keinerlei Rücksicht drauf nehmen kann, dass das Ding faktisch eh nur rumsteht.

    Na logisch lässt sich das nicht vermeiden. Du willst ja gute Kunden haben und die schlechten sollen wo anders hingehen. Du kannst es nicht allen recht machen, so ist das.

    Und ja logisch fliegt der Anhänger durch die HU mit defekten Radlagern. Aber ich finde auch hier gehst Du viel zu sehr auf das bla bla deines Kunden ein. Da braucht es eine ruhige, bestimmende Art. Und wenn der Typ aus der Hose hüpft. Anstatt einen auf verständnisvoll zu machen, und dich zu erklären bla bla... könntest auch einfach sagen (nach dem er mit seinen Ausführungen fertig ist): "Also mit kaputten Radlagern bekommt der keine Plakette." und weiter deinen Job machen. Bum aus, fertig.


    Wie bei einem Kind das ein Spielzeugauto im Laden haben möchte. Kind: "Boah, Papa! Schau mal das Auto hier! Kann ich das haben?" Papa: "Aber Du hast doch schon so viele zuhause." Kind: "Ja aber ich brauche doch nur noch das eine hier! Bittee!" Papa: "Ja, ich verstehe Dich aber wenn ich das mache bekomme ich ärger mit Mama." Kind: "Kannst Du nicht eine Ausnahme machen? Ich verstecke es auch vor Mama..."

    Sinnlose ewige Diskussion die immer weiter geht, schnell zu Frust, Ärger und sogar austicken des Kindes führen kann. Außerdem viel Zeit und Nerven kostet (man hat das Gefühl, das Kind ist voll anstrengend).


    Besser:

    Kind: "Boah, Papa! Schau mal das Auto hier! Kann ich das haben?" Papa: "Nein, das gibts jetzt nicht. Komm, wir müssen weiter."

    Na, fachgerecht verklebte Bleche lassen sich nicht loshebeln.

    Oh doch, wenn du mit einer Spitze in die Pfalz drückst und dann hebelst. Wohlgemerkt an nicht tragenden Karosserieteilen wie das äußere Schwellerblech, da ists ganz leicht, von unten rein und hebeln. Der Vergleich mit der Windschutzscheibe hinkt gewaltig. Weil Glas nun mal kein Blech ist. Denn wäre die Windschutzscheibe aus Blech, könntest sie natürlich ebenfalls raus hebeln. Aber egal.


    Ich selbst kann es überhaupt nicht ab, wenn man mir "auf die Finger guckt".

    Warum ist das so? Schon mal überlegt? Warum ist das meinem TÜV Prüfer z.B. egal? Warum ist es mir in meinem Job (Handwerker) auch egal, wenn der Kunde neben/hinter mir steht und zuschaut was ich mache? Liegt das jetzt am Kunden oder an Dir?

    Kannst du auch die Perspektive eines Kunden verstehen, der schon oft ziemlich blöde Prüfer hatte und auf die Nase gefallen ist? Ists dann nicht verständlich, dass er gern dabei sein möchte? Ist doch auch verständlich oder?

    Ich verziehe immer das Gesicht, wenn jemand sein Auto von unten "schwarz angemalt" hat. Gerade bei Bremsleitungen geht das gar nicht, denn erstens hält das nicht und zweitens muss ich dann schon die Bremsleitungen als "unzulässig verändert" bemängeln.

    Nuja, also schwarze Farbe hin oder her, als Prüfer wirst Du doch wohl fast durchgegammelte Bremsleitungen erkennen können (ob mit oder ohne Farbe). Das gleiche am Unterboden. Es wird zwar oft probiert aber meine Meinung ist, dass man damit nicht wirklich was verschleiern kann, jedenfalls nicht vor nem guten Prüfer. Und das ist ja auch gut so. Dennoch kommen solche Autos immer wieder durch die HU weil es eben total viele nachlässige Prüfer gibt. Das ist einfach so. Deshalb sage ich ja, ich habe schon viele schlechte Erfahrungen gemacht. In die eine Richtung (pingelig) und in die andere (gravierende Mängel die nicht aufgefallen sind). Beides ärgerlich und sein Geld nicht wert.

    Und was du so als "Pillepalle" bezeichnest: Die Zeiten, in denen Prüfer frei entscheiden konnten, sind vorbei.

    Theoretisch vielleicht, Praktisch ist die HU immer noch eine sehr subjektive Angelegenheit des Prüfers. Habe weiter oben ja schon genug Beispiele dafür gebracht.

    Nimm mal ein Auto mit einigen, unterschiedlichen Mängeln, fahr zu fünf unterschiedlichen HU Prüfern und Du wirst 5 Unterschiedliche Gutachten bekommen. Der eine findet mehr, der andere weniger, wieder ein anderer bemängelt irgendwas ganz anderes... So viel zum Thema der Prüfer kann nicht mehr frei entscheiden.... Außerdem beschreibt diese Liste anscheinend ja auch nur wie ein bestimmter Mangel zu bewerten ist, nicht mehr und nicht weniger (deshalb muss er noch lange nicht gefunden werden. Und der Prüfer kann bestimmte Dinge immer noch über/unterbewerten).

    Wenn es so wäre wie Du schreibst, müsste man 5 mal genau die gleichen Gutachten bekommen, mit Haar genau den gleichen Bemängelungen. Kannst gern das Experiment machen, das wird nicht so sein.

    Hier spreche ich aus Erfahrung.

    Ich musste mir auch schon in einer Werkstatt die Diskussion antun, dass man die eh nicht braucht.

    Viele meinen auch übrigens, dass sie nix bezahlen müssten, wenn das Auto durchfällt. Das sind tolle Diskussionen, die ich schon führen musste.


    Ach das ist doch quatsch. So Diskussionen musst Du Dir nicht antun und würde ich an Deiner Stelle auch nicht. Da bist Du selbst dran Schuld wenn Du Dich drauf einlässt.

    Und eine Prüfung als Kunde "abbrechen" geht gar nicht.

    Aber natürlich geht das. Es ist das Eigentum des Kunden. Und wenn der sagt, ich breche das ganze an dieser Stelle ab, dann ist das so.

    Natürlich muss die volle HU bezahlt werden aber grundsätzlich kann er das machen. Hier kommt es auch auf den Grund an, warum der Kunde abbrechen möchte. Wenn der Prüfer z.B. den halben Unterboden mit Radkästen zersticht, auf der Suche nach Rost (aber keinen findet), oder sogar richtig in die originalen Pfalze am Unterboden geht und aufhebelt (so wie bei mir), dann ist das Sachbeschädigung. Dann braucht der Kunde dafür auch nicht zahlen (für was denn?) und der Prüfer kann froh sein, wenn er keinen Schadenersatz leisten muss. Also ich denke das muss man auch aus zweierlei Blickwinkeln sehen und kommt immer drauf an.

    Noch ein Grund, warum ich sehr ungern zuschauen lasse. Finde ich was und es ist klar, dass das Auto durchfällt, reagieren viele beleidigt und wollen abbrechen.

    Na das glaub ich nicht. Klar gibt es solche Kunden aber ich würde schon behaupten, dass die meisten Vernünftig sind und es verstehen warum das Auto durchgefallen ist. Wenn Du mir aber sagen würdest (wie im obigen Beispiel), dass mein Auto keine Plakette bekommt weil die vorderen 10 cm des Holms unter dem Bodenblech, dort wo der Beifahrer seine Füße hat, eingedrückt ist. Ja sorry, dann würde ich persönlich zwar nicht abbrechen und weiterhin freundlich bleiben (vielleicht findet sich ja was anderes was ich reparieren muss vorm nächsten TÜV) aber Du wärst mich als Kunden los.

    Und dann ises mir auch egal ob ich noch mal die volle HU wo anders zahle oder bei Dir nur die 5,- für die Nachuntersuchung. Du wärst bei mir raus.

    Hab ich damals, als mir das passiert ist ja auch so gemacht.


    Wie gesagt, ich bin der Meinung das ganze muss mit Sinn und Verstand gemacht werden. Bestimmte Dinge sollten nicht überbewertet werden (wie es häufig vor kommt), aber genauso dürfen andere Dinge auch nicht verharmlost oder übersehen werden (aus welchen Gründen auch immer. Passiert auch sehr häufig). Beides doof und hat beides für mich nichts mit vernünftiger HU zu tun.

    Najaa, ganz so krass würde ich das jetzt auch nicht sehen. Ich mein, klar, was Klaus hier erzählt ist total unlocker, diskriminierend und unsoziales Verhalten. Wenn ich bei ihm Pfüfer wäre, würd ich ihn auch rauswerfen und beim Auto so richtig pingelig sein. Und hier hat es auch nichts mit Menschlichkeit zu tun, wenn der Prüfer seinen Fehler zugibt oder nicht (wenn er das macht steht er eh nur wie der Depp da. Was ja auch passiert ist. Der arme Kerl). Ich hätte da gar nicht mehr mit Klaus diskutiert und auch nicht auf Fragen reagiert. Hab ich doch gar nicht nötig. Warum?


    Aber auf der anderen Seite finde ich es auch doof wenn der Prüfer mein Auto nimmt und ich soll mich irgendwo hinsetzen und Kaffee trinken. Denn ich habe schon ziemlich viel negative Erfahrung mit HU-Prüfern gemacht. Z.B. mir den halben Unterboden zerstechen weil ich nen altes Auto hab und das ja dann ganz genau geprüft werden muss, ob es nicht doch irgendwo rostet (das MUSS doch irgendwo rosten!). Also immer schön rein in die Pfalze, den Unterbodenschutz zerstören, fachgerecht verklebte Bleche loshebeln.

    Oder auch in die andere Richtung: Bei einem gekauften Fahrzeug, bei dem der Händler vorher neue HU gemacht hat: Nicht festgestellt, das eine Felge totale unwucht hat (also völlig verzogen wie ein Ei), hinten die falsche Reifengröße montiert ist (die man auf dem Auto gar nicht fahren darf), der vordere linke Stoßdämpfer so kaputt ist, dass man ihn einfach auseinander ziehen könnte wenn man ihn ausbaut, das Scheibenwischwasser nicht funktioniert.... aber zeitgleich mit geringem Mangel bemängelt, dass das Haubenschloss nicht von allein einrastet und das nur geht, wenn man nachhilft (Pille Palle im Gegensatz zu den anderen Sachen).


    Also so gesehen will ich schon dabei sein wenn mein Auto geprüft wird. Andernfalls fahre ich einfach wieder und gebe einem anderen Prüfer mein Geld. Außerdem mag ich keine Wichtigtuer die mir hochnäsig irgendwas erzählen wollen. Ich kenne mich selber recht gut mit Autos aus und kann es auch selbst recht gut beurteilen. Daher merke ich schon, wenn irgend ne Kleinigkeit zu einem groooßßen Problem gemacht wird... da fahr ich einfach nicht mehr hin. Beispiel: Der Vorbesitzer von meinem Auto hat mal aufgesetzt und dabei den längs verlaufenden Holm ganz vorn, auf der Beifahrerseite eingedrückt (Mazda MX-3). Prüfer meinte, das ist ein tragendes Teil und man könne nicht mehr garantieren, ob der bei einem Unfall noch stabil sei... daher gravierender Mangel. Ganz ehrlich, das war genau an der Stelle, wo der Beifahrer seine Füße hat und die letzten 10 cm des Holms... also RICHTIG RICHTIG schlimm und voll tragend. Bin damit zum nem anderen Prüfer gefahren, ihm die Story erzählt und sofort kam von ihm: "So ein Schwachsinn!! An der Stelle ist das völlig irrelevant"


    Also warum nicht ganz normal miteinander umgehen? Locker, auf Augenhöhe miteinander reden? Dort wo ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe und immer wieder hinfahre läuft es so ab:

    Ich übergebe den Schlüssel und der Prüfer macht seine Aufgaben während ich daneben stehe. Dabei gibts noch ein paar lockere Sprüche seitens des Prüfers, Liedchen dabei pfeifen.... Wenn er was findet sagt er z.B.: "Oh, schau mal hier! Da musst Du was machen." Und zeigt es mir gleich. Und das sind dann schon Sachen, was ich voll und ganz einsehe. Wegen irgendwelchen Kleinigkeiten gabs da noch nie was. Sowas wird vielleicht mal am Rande erwähnt: "Da könntest mal was machen, ist aber nicht so wichtig." Also alles mit Vernunft und Verstand, cool, kumpelhaft. Außerdem gibt er mir gleich noch Tipps und Ratschläge, wie ich die gravierenden Sachen am besten repariere.

    Und was auch geil ist. Dort werden Sachen geprüft da denken andere Prüfer gar nicht hin. Man hat den Eindruck dort kennt man jeden Schwachpunkt von jedem Auto. Zum Beispiel ist er mit der Hand hinten zwischen Feder und Dom und hat mit den Fingerkuppen nach außen gedrückt. War natürlich voll durchgerostet und er war mit seiner Hand in der Karosserie. Das hab ich beim MX-3 noch bei keinem anderen Prüfer gesehen, der das gemacht hat. Aber genau das ist eine typische Schwachstelle von dem Auto. Mein Kumpel fährt mit seinen Opels dort auch immer hin, der berichtet das gleiche, dass dort die typischen Schwachstellen der jeweiligen Modelle geprüft werden, was wo anders einfach nicht gemacht wird (da gibs wohl nur Schema F). Also man kann auch nicht sagen, sie gehen zu lasch und leichtsinnig an die Sache ran.


    ABER es geht auch anders. Sie hatten mal so einen Kunden wie den Klaus, der anfing neun mal klug rumdiskutieren zu wollen. Es war unglaublich wie viele Mängel dieses Fahrzeug auf einmal hatte und was dem Prüfer dann doch noch alles aufgefallen ist :xD:


    Ich find so gehört sich das. Die A.loch-Kunden dementsprechend behandeln und schön pingelig sein, dafür bei den anderen, netten Leuten, auch mal ein Auge zudrücken und auf die Schulter klopfen wenn es doch nicht für die Plakette reicht.

    aber es ist unbestritten, dass bei einem trockenen Lager der Lagerverschleiß extrem viel größer ist.

    Jap, das ist unbestritten. Aber es ist eine Glaubens und Meinungsfrage ob das A: Überhaupt passiert und B: Ob die paar kurzen Umdrehungen ausreichen würden um sich wirklich negativ auszuwirken (oder ob man das vernachlässigen kann). Weis man alles nicht -> Daher Glaubensfrage.


    Aber interessant wäre das Thema schon. Wann und ob die Lagerstellen nach Standzeit X überhaupt "Trocken" werden und was besser ist ihn zuerst nur mit Anlasserdrehzahl den Öldruck aufbauen zu lassen was sehr lange dauern kann aber mit geringer Drehzahl halt oder ihn halt anmacht und er mit seiner Leerlaufdrehzahl dann schneller die Lagerstellen mit Öl versorgt Das Thema betrifft ja nicht nur den Wankel sonder auch die HKM's.

    Genau so ises. Daher kann man ja glauben, tun und lassen was man will. :thumbup: